Alles Gute zum Muttertag

Alles Gute zum Muttertag! Hast du dir heute schon was Gutes getan?

Als Mama bist du das Zentrum der Familie. Alles dreht sich um dich herum aber eben nicht um DICH. Damit meine ich, du bist sehr wahrscheinlich der Drehpunkt für so ziemlich alle Aktivitäten und Abläufe die in der Familie stattfinden. Angefangen vom Wäschewaschen über den Überblick behalten wessen Lieblingssnack nachgekauft werden muss bis hin zum Seelentröster fürs Kind (und seien wir ehrlich, auch den Mann ;). Richtig?

Bei dem allen vergessen wir Mamas oft mal auf unsere eigenen Bedürfnisse. Es geht ja eh immer irgendwie. Du stemmst täglich weit mehr Tasks als jeder Projektmanager dieses Landes und hast dir definitiv mehr „Me-time“ und Goodies wie in Ruhe in der Badewanne sitzen, ein Buch lesen… verdient.

Außerdem willst du sehr wahrscheinlich auch, dass deine Kinder lernen gut auf sich selbst zu schauen. Aber wo genau sollen sie das lernen wenn nicht von dir? Du bist das Zentrum der Familie. Wenn du dich abrackerst und nicht auf deine Bedürfnisse schaust lernen die Mädels, dass man das als Frau/Mama so macht und die Jungs, dass es Aufgabe der Frau ist das so zu machen. Willst du das deinen Kindern vermitteln?

Klar gibt es viel zu tun und zu denken. Dass, und wie die Väter da auch mehr übernehmen können sprengt jetzt diesen Beitrag aber ja, auch das ist möglich.
Vielleicht fällt es dir ja leichter Zeit für dich zu nehmen (vorher stand da einzuplanen aber planen tun wir meistens eh, nur ist dann wieder alles andere wichtiger…) wenn du es nicht als egoistisch wahrnimmst sondern innerlich als pädagogische Maßnahme verbuchst. Kinder brauchen und lernen an Vorbildern. Wie oft schon hast du dir den Mund fusselig geredet weil du wolltest, dass sie irgendetwas anders machen, bis du dich in einem stillen Moment dabei ertappt hast es selbst „falsch“ zu machen?

Es gibt eben keine Gewissheit welche Eigenart sie sich von dir abschauen. Sicher ist aber, dass sie alles was du bist und wofür du stehst nachmachen werden. Vielleicht nicht heute oder morgen aber spätestens wenn sie selber Kinder haben. Sie sind ja jahrelang in eurer Familien- und Organisationsstruktur aufgewachsen und haben sie verinnerlicht. Stell dir vor deine Tochter verliebt sich dann in einen jungen Mann, dessen Mutter ständig knapp am Burnout vorbeigeschrammt ist und er findet das ganz normal, dass es Frauen so geht. Wäre es nicht beruhigend zu wissen, dass deine Tochter da nicht mitmacht sondern für sich einsteht und für neue Strukturen sorgt?

Du veränderst also die Welt, nein, du machst die Welt ein Stück besser für dich und deine Kinder wenn du JETZT anfängst gut auf dich zu schauen.

Damit dir das leichter gelingt bekommst du von mir als Muttertagsgeschenk so viele Prozente wie du alt bist (mindestens aber -29% manche werden ja auch nie älter als 29… 😉 auf eine Sitzung ElternCoaching bei einer Terminvereinbarung im Mai.

Und jetzt ab in die Badewanne mit dir 🙂
Grüß den Schaum von mir…
Cornelia

 

 

Solltest du ein paar Ideen brauchen wie du im Alltag gut auf dich schauen kannst, komm immer wieder vorbei. In nächster Zeit wird es mehrere Beiträge dazu geben!

 

Wenn du dich mehr damit beschäftigen willst, wie dich deine Kindheitsprägungen in der Erziehung beeinflussen und welche Rolle die Väter übernehmen sollten, empfehle ich dir speziell diese beiden Bücher:

Man kann gar nicht überschätzen, wie sehr unsere Lebenserfahrungen unsere Sicht auf die Wirklichkeit – und somit auch auf unsere Kinder – beeinflussen.

aus dem Buch: Nestwärme, die Flügel verleiht

Als Eltern teilen wir uns nicht die Verantwortung sondern jeder hat 100%.

Aus dem Buch: Leitwölfe sein

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